2. Junioren Weltmeisterschaften Akrobatikturnen sowie die 14th World Youth Competition, 17. bis 19. September 2026 in Pesaro (It)
Auftritt auf der Weltbühne der Akrobatik
Mit spektakulären Hebefiguren und gewagten Wurfelementen zu mitreissender Musik begeistert Akrobatikturnen. Die meisten kennen es aus dem Zirkus. Doch es ist auch eine Wettkampfsportart. Kim Berhardsgrütter (Akro Bülach), Svenja Baumman (Neue Sektion Winterthur) und Alicia Bachmann (Neue Sektion Winterthur) turnen zusammen als Trio der Altersklasse Junior (13-19). Die 18-jährige Bernhardsgrütter beschreibt sich selbst als zielstrebig und begeisterungsfähig. Genau diese Fähigkeiten braucht es, um ihren Sport auf diesem Niveau ausüben zu können. Die Schülerin der Fachmittelschul trainiert bis zu 20 Stunden pro Woche im Leistungszentrum. Das Trio überzeugte an der Junioren WM mit ihrer Ausstrahlung und der höchsten Schwierigkeiten, welche von Schweizer Junioren bisher geturnt wurde. In der Tempo Übung werfen und fangen Bernhardsgrütter und Baumann ihre Turnpartnerin Bachmann, diese zeigt in der Luft Schrauben und Doppelsaltis. Am Ende wurde sie gute 16. «Ich bin sehr zufrieden mit unserem Zusammenhalt und Auftreten», äusserte sich die 18-jährige Baumann und ergänzt ganz Sportlerin: «Natürlich bin ich etwas enttäuscht nicht im Final zu stehen.» Aufgrund der Nationenregelung - nur ein Trio pro Nation im Final- hätte es als erste Reserve beinahe gereicht.
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Damen Trio - Altersklasse Junior (13-19) |
Damen Trio - Altersklasse Youth 2 (12-18) |
Damen Paar - Altersklasse Youth 2 (12-18) |
Svenjas jüngere Schwester Annika Baumann turnte ebenfalls in einem Damentrio in der Altersklasse (12-18). Sie klassierten sich zusammen mit ihren Vereinskolleginnen des TV Neue Sektion Winterthur Amanda Schläpfer und Catalina Blatt auf dem 17. Rang. In derselben Kategorie wurde die Winterthurer Iida Collenberg mit zwei Turnpartnerinnen aus dem Regionalen Leistungszentrum Ostschweiz 25. Das Winterhurer Duo Andressa Schläpfer und Rebecca Kienast (TV Neue Sektion Winterthur) missglückte in der Balance Übung leider ein Element. In der Tempoübung konnten sie wieder überzeugen.
«Wir sind recht happy mit dem Ergebnis. Sind nicht ganz sauber durchs Programm gekommen und es wäre noch etwas mehr drin gewesen, auch Finalplätze wären durchaus realistisch gewesen. Wir sind mur haarscharf daran vorbei geschrammt. Aber es ist trotzdem das beste Ergebnis, dass die Schweiz im Jugend- und Juniorenbereich je erreichte. Unsere Fortschritte sind enorm.», so das Gesamt Fazit von Nina De Schoenmacker, der Cheftrainerin des Regionalen Leistungszentrum Zürich.
Die Erfahrung auf internationaler Bühne wollen sie für die Zukunft nutzen. Im nächsten März finden die Europameisterschaften statt. Die Qualifikationsphase beginnt bereits diesen November.
Text: Renate Ried
Bilder: Pedro R. Coelho




